Fahre nur so schnell, dass du das Fahrzeug beherrschst und innerhalb der übersehbaren Strecke anhalten kannst. Vergrößere den Abstand, lenke und bremse sanft und beachte die situative Winterreifenpflicht.
Was passiert hier?
Eine Landstraße ist teilweise von Schnee bedeckt. Spuren und Fahrbahnrand sind nur eingeschränkt erkennbar.
So verhältst du dich richtig
- Reduziere das Tempo deutlich und vergrößere den Abstand.
- Vermeide abrupte Lenk-, Brems- und Beschleunigungsmanöver.
- Rechne auf Brücken, in Schattenlagen und Kurven mit glatten Abschnitten.
- Fahre einen Pkw bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eisglätte oder Reifglätte nur mit Reifen, die die gesetzlichen Anforderungen für winterliche Wetterverhältnisse erfüllen.
Warum?
Haftung und Sicht können sich auf wenigen Metern stark ändern.
Die StVO verlangt eine an Wetter, Sicht und Straße angepasste Geschwindigkeit sowie passende Bereifung bei den genannten Winterverhältnissen.
Darauf musst du achten
- Glänzende oder geschlossene Schneeflächen
- Verwehungen und kaum sichtbare Markierungen
- Brücken, Wald- und Schattenbereiche
Häufiger Fehler
Sich an der ausgeschilderten Höchstgeschwindigkeit statt an der tatsächlich sicheren Geschwindigkeit zu orientieren.
Was wäre anders, wenn …?
Sichtweite unter 50 Metern
Bei Schneefall, Regen oder Nebel gilt höchstens 50 km/h, wenn nicht eine noch geringere Geschwindigkeit geboten ist.
Schneeketten
Mit Schneeketten gilt auch unter günstigen Umständen höchstens 50 km/h.
Merksatz
Das Schild setzt die Obergrenze – die Straße bestimmt das sichere Tempo.
Rechtsgrundlage und Quellen
Die Regel wurde am 04.11.2026 anhand der folgenden Quellen geprüft. Maßgeblich ist stets die aktuell geltende Fassung.